Juli 16, 2019
Unzufrieden mit dem Leben Frau ist deswegen wütend

Unzufrieden mit dem Leben? So Warnsignale erkennen & handeln

Unzufrieden mit dem Leben lässt sich heutzutage fast als Volkskrankheit bezeichnen. Die wenigsten Menschen sind wirklich rundum zufrieden mit sich und ihrem Leben. Irgendwo gibt es immer Optimierungsbedarf. Stillstand und Ankommen sind für die meisten von uns Fremdwörter beziehungsweise negativ besetzt. Dabei kann das etwas sehr Schönes sein ...

Manche sind nur mit einem Teil ihres Lebens unglücklich, andere wünschen sich eine komplett andere Person zu sein und sind allgemein unzufrieden mit dem Leben.

Was sind die Ursachen für Unzufriedenheit?

Ist ein Mensch unzufrieden mit dem Leben gibt es dafür verschiedene Gründe. Meistens liegen diese in uns selbst. Viele denken, dass Unzufriedenheit etwas von außen geschürtes ist. Doch das stimmt nur bedingt. Vielmehr ist es unsere innere Einstellung. Diese sollte es gar nicht erst zulassen, dass andere Menschen in uns Unzufriedenheit auslösen können. Betrachte jedes Leben differenziert.

Was der eine hat und gut kann, muss für dich nicht das Richtige sein. Leider legt der Mensch seine Aufmerksamkeit vermehrt auf seine Schwächen und Fehler. Das hat er von Kindesbeinen an so beigebracht bekommen. In der Schule wurdest du mit schlechten Noten und Bewertungen für deine Fehler bestraft. Die einzige Chance ein Lob zu bekommen, bestand darin deine Leistungen zu verbessern.

Das Notensystem lädt zudem dazu ein, sich mit anderen zu vergleichen. "Ich habe eine eins bekommen, und du? Ich habe nur eine Zwei geschafft". Und schon wird aus einer eigentlich guten Leistung, eine schlechtere. Vielleicht hast du zudem noch die Erfahrung gemacht (zu Hause und in der Schule), dass du viel mehr kritisierst als gelobt wurdest.

So orientieren sich bereits Kinder an dem Leistungsprinzip: der bessere gewinnt. Dieses nehmen sie als Erwachsene mit in ihr Privat- und Berufsleben und die Gesellschaft bestärkt sie noch darin. Es hört ja mit dem Erwachsensein nicht auf. Ständig fühlen wir uns gedrängt besser, schneller, schlanker oder schöner zu sein.

Bloß nicht irgendwo stehenbleiben, es gibt immer etwas zu optimieren. So ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen unzufrieden sind. Für viele ist Zufriedensein gleichgesetzt mit keinen Ehrgeiz haben. Doch im Prinzip geht es einfach nur darum, nicht mehr erreichen zu wollen.

Eine Situation so anzunehmen, wie sie ist. Auch das muss gekonnt sein ...

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Wann ist Unzufriedenheit gut?

Grundlegend ist Unzufriedenheit nichts Schlechtes. Im Gegenteil: Wären wir nicht auch mal unzufrieden mit dem Leben, würden wir uns nicht weiterentwickeln. Wir würden für immer da stehen bleiben, wo wir gerade sind.

Die Unzufriedenheit ist der erste Schritt zum Fortschritt; für den Einzelnen wie für die Nation (Oscar Wilde)

Unzufriedenheit ist ein Grund, warum wir uns verbessern möchten und für etwas kämpfen. Sie hilft uns zum einen dabei Dinge zu beenden, die uns nicht gut tun.

Zum Beispiel:

  • Freundschaften,
  • Beziehungen,
  • Arbeitsverhältnisse,
  • gesundheitliche Belastungen oder
  • Wohnverhältnisse.

Auf der anderen Seite hilft sie uns aber auch dabei im Leben voranzukommen.

Zum Beispiel, um:

  • eine Ausbildung abzuschließen oder zu studieren,
  • einen besseren Job zu finden,
  • an unserer Gesundheit und Fitness zu arbeiten oder
  • uns ständig weiterzubilden.

Unzufrieden mit dem Leben? Wann wird es problematisch?

Schwierig wird es wenn du eine diffuse Unzufriedenheit spürst. Du bist permanent unzufrieden mit dem Leben und weißt eigentlich gar nicht warum. Das kann schnell zum Problem werden, denn irgendwann fühlst du dich minderwertig. Nicht selten führt eine latente Unzufriedenheit auch zu ständiger Gereiztheit.

Du empfindest keine Freude mehr für dein eigenes Leben, kannst dich aber auch für andere nicht freuen. Das ist ein Zustand, der natürlich nicht sonderlich wünschenswert ist.

Folgende Ursachen kommen infrage:

  1. Dir fehlt eine Herausforderung im Leben.
  2. Du lebst einen Lebensentwurf, der nicht zu dir passt. 
  3. Du lebst das Leben einer / eines anderen.
  4. In deinem Leben ist kein Platz für deine Fähigkeiten, Stärken und Talente.

Fehlt dir dadurch die Lebensfreude hilft dir dieser Beitrag. Erfahre dort die 7 Gründe + wertvolle Tipps.

Unzufrieden mit dem Leben? Nutze Chancen!

Wann immer du unzufrieden bist, möchte dir deine Seele etwas mitteilen. Ignoriere das nicht, sondern höre in dich hinein. Leidest du allerdings unter einer latenten Unzufriedenheit, kann das durchaus ein Anzeichen für eine Depression sein. Hier solltest du dich unbedingt in fachkundige Hände begeben.

Bist du allerdings in einem bestimmten Bereich unzufrieden mit dem Leben, kannst du das als Warnung verstehen. Im Folgenden sind die vier Bereiche dargestellt mit denen wir im Durchschnitt am häufigsten unzufrieden sind, inklusive Gegenmaßnahmen.

1. Der Job und die fällige Gehaltserhöhung

Umfragen haben ergeben, dass jeder zweite Berufstätige mit seinem Job unzufrieden ist. Die wenigsten ändern aber etwas daran. Immer noch herrscht das Bild in den Köpfen, dass Arbeiten keinen Spaß machen muss. Dienst nach Vorschrift lautet die Devise und mit dieser Einstellung gehen sie Tag ein Tag aus ins Büro.

Wenn du dann noch das Gefühl hast, dass deine Arbeit nicht ausreichend gewürdigt wird kannst du nur unzufrieden mit dem Leben sein. Vielleicht verdienst du auch zu wenig und eine Gehaltserhöhung ist schon längst überfällig.

Doch wie gehst du das Gespräch mit deinem Chef an? Was ist der goldene Schlüssel um eine Gehaltserhöhung durchzusetzen? Dies erfährst du hier - klick

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Es gibt ziemlich klare Anzeichen dafür, wann du mit deiner beruflichen Situation unzufrieden bist.

Das sind zum Beispiel folgende:

  • du bist es Leid unter der Woche morgens aufzustehen,
  • Sonntagabende und Montage sind für dich ein Graus,
  • du schaust im Büro ständig auf die Uhr,
  • abends bist du vollkommen ausgelaugt,
  • du sprichst nicht gern über deine Arbeit,
  • du denkst öfters über eine Kündigung nach oder
  • du kommst abends nicht zur Ruhe und kannst nicht einschlafen.

Unzufrieden im Leben? Auszeiten sind der Schlüssel.

Verstehe das nicht falsch. Auch jemand der glücklich mit seinem Job ist, muss sich hin und wieder eine Auszeit gönnen. Nur weil du dich auf das Wochenende oder den Urlaub freust, bist du nicht unzufrieden mit dem Leben und dem Job. Auch wenn du das machst, was du liebst musst du davon mal eine Pause machen. Um Kraft und Muße zu sammeln.

Doch du freust dich dann wieder an deinen Arbeitsplatz zurückzukehren. Ein Autor freut sich auf seinen Schreibtisch, ein Handwerker auf seine Werkstatt. Auch wenn er diese hin und wieder gerne mal verlässt. Jemand der mit seinem Job unglücklich ist, wäre aber froh wenn er dorthin nicht mehr zurückehren müsste. Wenn das bei dir der Fall ist, überlege ob dieser Job wirklich deine allerletzte Option ist.

Heutzutage gibt es gute Möglichkeiten, noch einmal etwas Neues zu beginnen. Ist das für dich keine Option, solltest du dich zumindest mit deinem Chef zusammensetzen. Überlegt gemeinsam, was möglich ist, dass du wieder mehr Freude an deiner Arbeit hast.

2. Die Beziehung - Eifersucht und Verlustangst

Wenn in der Beziehung etwas schief läuft, hat das meist einen enormen Einfluss auf das ganze Leben. Wie der Job, nimmt sie einen großen Raum ein. Es ist kaum möglich zufrieden zu sein, wenn in der Partnerschaft etwas grundlegend falsch läuft. Ein großes Thema spielt zum Beispiel Eifersucht. Dabei handelt es sich um ein Gefühl, was einen regelrecht innerlich auffressen kann.

Wenn du das Gefühl hast, deinem Partner nicht mehr vertrauen zu können solltest du dafür zunächst die Ursachen finden. Gibt er dir wirklich Anlass dazu oder zeigt deine tief sitzende Verlustangst hier ihr Gesicht. Vielleicht wurdest du als Kind oder in vorherigen Beziehungen oft enttäuscht.

Dann ist es gut möglich, dass du diese Erfahrung mit in deine neue Beziehung nimmst. Stress mit dem Partner kommt nicht von ungefähr. Es steckt immer eine tiefere Ursache dahinter. Sprich mit deinem Partner, nur so kann er dich verstehen. Er sieht dich unter Umständen einfach nur als eifersüchtigen Menschen und geht auf Abstand.

Erzählst du ihm aber wie es wirklich in dir aussieht, von deinen Ängsten und Sorgen, kann er dich und dein Verhalten viel besser nachvollziehen. Bei extrem ausgeprägten Verlustängsten, die dich stark beeinflussen und unzufrieden mit dem Leben machen schaue hier:

3. Geldsorgen lösen mit Nebenverdienst

Wenn du Träume und Visionen hast, dir dazu aber ständig das Geld fehlt kann das schnell unzufrieden mit dem Leben machen. Jeder Mensch hat das Bedürfnis, sich Träume erfüllen zu wollen. Dabei geht es um viel mehr als die Anhäufung materieller Dinge. Es hat etwas mit Selbstverwirklichung zu tun. Andere wiederrum sind froh, wenn sie überhaupt alle wichtigen Kosten decken können.

Wie auch immer Geldsorgen genau aussehen, sie können einen Menschen kaputt machen. Sie können einen so großen Raum im Leben und Denken einnehmen, das für andere Dinge nichts mehr übrig bleibt. Zunächst einmal musst du wissen, wo deine Geldsorgen überhaupt herkommen. Nur dann kannst du gezielt ansetzen. 11 Tipps wie du einen Nebenverdienst von zuhause aus verdienen kannst findest du in diesem Beitrag.

Hast du bereits Schulden angehäuft, haben diese erst mal oberste Priorität. Je nach Ausmaß solltest du hier eine Schuldenberatung in Anspruch nehmen. Da alleine herauszukommen, kann mitunter sehr schwer werden. Dann solltest du deinen Umgang mit Geld unter die Lupe nehmen. Dieser wird bereits in der Kindheit mitbestimmt.

Die Tatsache, wie deine Eltern ihre Finanzen im Griff hatten / haben spielt dabei eine nicht unbeachtliche Rolle. Mach dir ein Bild vom Status Quo: Wie viel Geld hast du tatsächlich zur Verfügung und welche nötigen Ausgaben müssen monatlich gedeckt sein? So kannst du dir eine Vorstellung davon machen, wo dein Geld hin fließt und was übrig bleibt um ein Vermögen anzuhäufen.

Suchst du eine Möglichkeit um dir im Internet einen Nebenverdienst aufzubauen? Dann schaue dir dieses Video an.

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4. Unzufrieden mit dem Leben? Der Körper und das Figur-Problem

Er ist zwar "nur" die Hülle des Menschen und doch beeinflusst er unser Befinden ungemein. Körper und Seele hängen eng zusammen und stehen in wechselseitiger Beziehung zueinander. Fast jeder Mensch ist mit seinem Körper unzufrieden. Manche stört nur ein bestimmter Teil, wie der Bauch, die Beine oder die Haare.

Andere sind rundum unglücklich mit ihrer körperlichen Situation. Das sind dann oftmals Menschen, die mit Figur-Problemen zu kämpfen haben. Sie sind über- oder untergewichtig, entsprechen nicht dem "Normalstatus". Das kann belastend sein. Bei stark Unter- oder Übergewichtigen kommen noch gesundheitliche Gefahren und Probleme hinzu. Der eigene Körper ist ein wichtiges Thema und kann komplett unzufrieden mit dem Leben machen.

Das ist auch nur logisch, denn wir können ihn ja nicht einfach zu Hause lassen. Wir können nicht aus unserer Haut, nicht aus unserem Körper. Vor allem das Thema Abnehmen spielt in der heutigen Zeit eine große Rolle. Wir leben in einer Überflussgesellschaft, wo es immer schwerer wird den ganzen verlockenden Angeboten zu entsagen. Gleichzeitig boomt die Abnehmindustrie, wie noch nie.

Aber was tun gegen das Figur-Problem?

Es gibt unzählige Ratgeber, Diäten, Empfehlungen und Produkte. Da ist es nicht verwunderlich, dass man den Überblick verliert. Sind die Kilos dann einmal erfolgreich gepurzelt, kommt eigentlich erst der schwierigste Teil. Das Gewicht halten. Viele essen nach der Diät wieder wie zuvor und nehmen dann wieder zu. Nicht nur dass, die Kilos auf der Waage werden sogar noch mehr.

Unzufrieden mit dem Leben? So Warnsignale erkennen und handeln

Dein Körper reagiert damit auf den Nahrungsmangel, den deine Diät mit sich gebracht hat. Er wappnet sich mit der Auffüllung der Fettzellen gegen eine erneute "Hungersnot". Wenn du unzufrieden mit dem Leben und deinem Körper bist, strebe eine langfristige Ernährungsumstellung an. Setze den Körper nicht auf Entzug, denn das wird er mit dem Jo-Jo-Effekt bestrafen. Ernähre dich gesund und aufgewogen. Trinke dazu viel Wasser und bewege dich.

Integrierer täglich mehr Bewegung in den Alltag und treibe eins bis zweimal die Woche Sport. So nimmst du langsam und gesund ab. Vor allem aber setzt du deinen Körper keinem Mangel aus, den er sich später in doppelter und dreifacher Menge wiederholen möchte.

Wenn du auch zu den Menschen gehörst die am besten unter Anleitung abnehmen können, dann schaue hier vorbei.

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