Juni 14, 2019
Person hat innerliche unruhe

Innerliche Unruhe sofort & wirkungsvoll bekämpfen!

Nach der Arbeit entspannt die Beine hochlegen, im Urlaub einfach mal die Seele baumeln lassen oder eine Nacht komplett durchschlafen ... Davon können Menschen, die unter ständiger innerer Unruhe leiden nur träumen. Für diese ist das nämlich einfach nicht möglich - so sehr sie es auch wollen. Innerliche Unruhe ist ein Problem, welches selten allein kommt.

Früher oder später leiden die Betroffenen unter gefährlichen Folgeerscheinungen, wie Schlaflosigkeit oder Magenproblemen. 

Was ist innerliche Unruhe? 

Innere Unruhe beschreibt einen Zustand von psychischer Nervosität und Anspannung. Als vorübergehende Erscheinung ist sie uns allen vertraut. So sind zum Beispiel viele unruhig, wenn eine Prüfung oder ein anderer wichtiger Termin ansteht. Dabei handelt es sich um eine ganz natürliche Reaktion, die uns eine gewisse Wichtigkeit signalisiert.

Verschwindet diese innerliche Unruhe nach der mit Anspannung besetzen Situation wieder, gilt sie als bedenkenlos. Tritt dieser nervöse Zustand allerdings permanent oder ohne berechtigten Grund auf, spricht man von einer generellen inneren Unruhe. Der Betroffene ist ständig angespannt und kann einfach nicht zur Ruhe kommen und abschalten. Er fühlt sich andauernd getrieben und kann ruhige Momente nur schwer oder gar nicht aushalten.

Wie entsteht innerliche Unruhe?

Generelle innere Unruhe ist zum Beispiel eine Folge eines stressigen Lebensstils. Ständiger Stress und Überforderung lösen vor allem bei leistungsorientierten Menschen die Angst aus, nicht genügend zu tun. So können sie auch jenseits der Arbeit nicht zur Ruhe kommen, weil sie immer nur an die unerledigten Dinge denken.

"Ein Augenblick der Seelenruhe ist besser, als alles was du erstreben magst."

Sie können erst dann abschalten, wenn wirklich alles zu 100 Prozent erledigt ist. Da das eigentlich nie der Fall ist, können sie nicht entspannen. Doch auch privater Stress ist eine Ursache für innere Unruhe. Das können zum Beispiel folgende sein:

  • Partnerschafts- oder Familienkonflikte,
  • Existenzängste,
  • gesundheitliche Probleme,
  • Zukunftsängste,
  • übermäßiger Leistungsdruck an sich selbst (Perfektionismus),
  • Mobbing,
  • Verlust eines geliebten Menschen oder
  • geringes Selbstwertgefühl.

Probleme, die einen stark belasten sind gedanklich sehr präsent und so wird ein innerliches zur Ruhe kommen schwierig bis unmöglich. Hierbei spricht man von einem sogenannten Gedankenkarussell. Das verbildlicht die Sache ganz gut: Wenn ein Karussell permanent fährt, ist es immer in Bewegung und Bewegung bedeutet das Gegenteil von Ruhe.

Innerliche Unruhe sofort bekämpfen mit diesen 5 Tipps

Welche Auslöser gibt es noch?

Innerliche Unruhe tritt auch als Symptom bei verschiedenen psychischen Erkrankungen auf. Dazu gehören beispielsweise diverse Persönlichkeitsstörungen, manische Zustände, Angststörungen oder Psychosen beziehungsweise Schizophrenie.

Sie ist auch eine Folge von verschiedenen Suchterkrankungen. Meist tritt sie als Entzugserscheinung auf. Ist das benötigte Suchtmittel, wie Alkohol, Drogen oder Medikamente, nicht erreichbar, reagieren Körper und Psyche mit Unruhe und Nervosität. Neben den psychischen Ursachen, können auch verschiedene körperliche Erkrankungen für innere Unruhe verantwortlich sein.

Deshalb ist es enorm wichtig, bei ständiger Nervosität einen Arzt aufzusuchen. Dieser muss erst einmal folgende Erkrankungen ausschließen:

  • Diabetes (innere Unruhe tritt vor allem während einer Unterzuckerung auf),
  • Probleme mit der Schilddrüse (vor allem eine Überfunktion),
  • Herzrhythmusstörungen und andere Herzerkrankungen,
  • Parkinson,
  • Leberzirrhose,
  • Restless-Legs-Syndrom (unruhige kribbelnde Beine),
  • Lungenembolie oder
  • Demenz.

Innerliche Unruhe bei Kindern wird oftmals mit der sogenannten Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADHS) in Verbindung gebracht. Bei älteren Frauen ist das Klimakterium (die Wechseljahre) auch eine mögliche Ursache.

Innerliche Unruhe - Symptome und Folgen 

Eine ständige innere Unruhe und Nervosität ist eigentlich schon ein Symptom an sich. Doch meistens wird dieses noch mit weiteren Folgesymptomen begleitet, schließlich zieht eine permanente Anspannung Konsequenzen mit sich. So fühlen sich die Betroffen häufig gereizt, ungeduldig und verspüren eine allgemeine Unausgeglichenheit.

Nachts, wenn der Körper in eine Art Zwangspause ve rsetzt wird, fällt es den Betroffenen schwer, diese auch einzuhalten. Schlafstörungen sind eine sehr häufig auftretende Konsequenz von innerer Unruhe.

TIPP: Leidest du schon an Schlafstörungen? Dann hilft dir dieser Beitrag weiter. 

Im Grunde genommen ist Stress eine Triebfeder für mehr Energie und eine effizientere Leistungsbereitstellung. Das geht aber nur so lange gut, wie nach einem Stresshoch auch eine Phase der Entspannung kommt. Ist das nicht so und befindest du dich ständig nur im Stressmodus, betreibst du damit Raubbau an Körper und Seele.

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Irgendwann kapitulieren beide und holen sich damit ihre benötigte Ruhe ein. Das nennt man dann chronische Erschöpfung oder Burn-out-Syndrom, was damit ebenfalls eine Folgeerscheinung von innerer Unruhe ist. Zudem können diffuse Angstgefühle oder Depressionen auftreten. Auch körperlich macht sich dies bemerkbar und es kann zu folgenden Beschwerden kommen:

  • Kopfschmerzen,
  • Muskelverspannungen,
  • Rückenschmerzen,
  • Zittern,
  • Bluthochdruck,
  • Herzrasen,
  • Appetitlosigkeit,
  • Verdauungsprobleme oder
  • Bauch- und Magenschmerzen (bis hin zu einem Magengeschwür).

Meistens halten diese Beschwerden über Tage, Wochen oder gar Monate an. Dadurch sind die Betroffenen nicht mehr in der Lage, den täglichen Anforderungen auf Arbeit und im Privatleben nachzukommen. Das verstärkt die innerliche Unruhe noch zusätzlich und ein Teufelskreis aus Angst vor Überforderung und ständiger Nervosität ist los getreten.

5 TIPPS - Wie du innerliche Unruhe bekämpfen kannst

Innere Unruhe darf gar nicht erst zu einem Dauerzustand werden. Um schwerwiegende psychische und physische Folgen zu vermeiden, ist es wichtig rechtzeitig einzuschreiten. Hast du einen Arzt aufgesucht und dieser die oben genannten Erkrankungen ausgeschlossen, kannst du einiges selbst gegen deine innere Unruhe tun.

Damit du endlich wieder zur Ruhe kommen kannst, musst du zunächst aktiv werden. Das mag etwas unlogisch klingen, doch du musst versuchen deine innere Balance wiederherzustellen. Wie dir das gelingt, ist im Folgenden dargestellt.

1. Hausmittel und pflanzliche Arzneimittel

Innerliche Unruhe lässt sich auch mit verschiedenen Hausmitteln und pflanzlichen Präparaten in den Griff bekommen. Voraussetzung ist natürlich, dass ihr keine körperlichen oder psychischen Krankheiten zugrunde liegen. So kannst du zum Beispiel am Abend ein warmes Vollbad mit Badezusätzen, die beruhigend wirken nehmen. Dazu eignen sich:

  • Lavendel,
  • Melisse,
  • Baldrian oder
  • Mohn.

TIPP: Einen genialen Badezusatz zur wohltuenden Entspannung - bei Erschöpfung und Stress findest du hier.

Du kannst auch einen Tee mit Kamille, Johanniskraut, Melisse oder eine warme Honigmilch trinken. Ätherisches Lavendelöl oder ein Kissen mit getrocknetem Lavendel als Füllung können ebenfalls sehr hilfreich sein. Das Gute ist, Lavendel beruhigt ohne dabei extrem müde zu machen. Die Blüten der Zier- und Duftpflanze können also auch tagsüber zur Beruhigung eingesetzt werden. 

Es gibt auch verschiedene pflanzliche Arzneimittel, die gegen innerliche Unruhe helfen können. Diese werden als Tropfen, Tinkturen, Tabletten oder auch in Form von Tees angeboten. So haben sich gegen innere Unruhezustände zum Beispiel Baldrian oder Johanniskraut bewährt.

Letzteres hilft auch bei leichten depressiven Verstimmungen. Passionsblume, Hopfen, Melisse, Mohn und Kamille sind ebenfalls gut, um innerlich ruhiger zu werden. Das pflanzliche Mittel Lasea basiert auf dem Wirkstoff Arzneilavendel und hilft dabei, innere Unruhe und Angstgefühle zu lösen. Das Präparat macht dabei weder abhängig noch tagsüber müde.

TIPP: Welche pflanzliche Mittel gegen Stress und innere Unruhe du bedenkenlos einsetzen kannst erfährst du in diesem Beitrag.

2. Stress reduzieren und mit nervlicher Belastung umgehen 

Dauerstress und die damit einhergehende Überforderung ist der Hauptgrund für innerliche Unruhe. Daher ist es enorm wichtig, genau hier anzusetzen. So liegt es nahe, Stress zu reduzieren oder am besten ganz zu vermeiden - Problem gelöst. Doch so leicht ist das natürlich nicht, denn gerade in heutigen Zeiten ist Stress ein treuer Begleiter.

Einfach im Job kürzer treten oder sich aus dem Familiengeschehen zurückziehen, kann niemand so leicht. Der Knackpunkt liegt auch nicht im Stress an sich, sondern in dem Mangel an Ruhepausen und Zeiten zum Entspannen und Auftanken. Wir bedienen uns permanent an unseren Reserven, ohne die wieder aufzuladen. Dass das auf Dauer nicht gut gehen kann, versteht sich von selbst.

Es muss auch nicht immer eine mehrtägige Auszeit oder ein langer Urlaub sein, um deine Energiespeicher wieder aufzuladen. Es reicht auch schon, wenn du dir kleine Ruheinseln im Alltag schaffst. Damit das aber überhaupt möglich ist, musst du dir dein Tagespensum an Arbeit und weiteren Verpflichtungen möglichst realistisch planen.

Ansonsten kommst du ins Straucheln und dass verursacht Stress und Überforderung. Um das Arbeitspensum realistisch zu planen, ist es hilfreich, dir alle Termine aufzuschreiben. So hast du einen Überblick darüber, was ansteht. Außerdem kannst du viel besser abschätzen, ob das Pensum gut zu schaffen ist oder nicht.

Die meisten staunen dann, was sie so von sich abverlangen. Rutschst du einfach von einer in die nächste Aufgabe, bleibt kein Raum für Ruhephasen. Erstellst du dir einen Tagesplan, kannst du diese gezielt einbauen.

3. Gezielte Entspannungsübungen

Menschen, die unter innerer Unruhe leiden, haben häufig mit Schlafproblemen zu kämpfen. Sie können nicht einschlafen, wachen nachts öfters auf oder sind morgens viel zu früh wach. Diese Zustände beschreiben die drei Arten von Schlafstörungen:

  1. Einschlafstörung,
  2. Durchschlafstörung und
  3. morgendliches Früherwachen.

TIPP: Wenn du an einer der 3 Schlafstörungsarten leidest, hilft dir dieser Beitrag weiter.

Der Grund dafür ist, dass kein zur Ruhe kommen möglich ist. Das Gedankenkreisen und die innerliche Unruhe hält sie wach. Vor allem zum Einschlafen muss es möglich sein, Stress, Leistungsdruck und Hektik für einen Moment hinter sich zu lassen. Damit dir das besser gelingt, gibt es tolle Entspannungsübungen, so zum Beispiel verschiedene Atemübungen.

Wenn du unruhig und nervös bist, erhöht sich auch deine Atemfrequenz. Indem du bewusst tief und langsam ein- und ausatmest, wirst du automatisch ruhiger. Du fokussiertest dich nur auf deinen Atem und kannst die Welt um dich herum für einen Moment vergessen. Auch Meditation oder Yoga versetzen dich mit etwas Übung in einen Zustand von innerer Ruhe und Trance.

Zwei der effektivsten und bekanntesten Entspannungstechniken sind das Autogene Training und die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson. Das Autogene Training hilft dir, dich selbst durch Autosuggestion in tiefe Entspannung zu versetzen. Dabei gibt es verschiedene Instruktionen, zum Beispiel "Ich bin vollkommen ruhig", was du dir immer wieder selbst sagst.

Nach einer gewissen Übungszeit, kannst du durch diese Entspannungstechnik ziemlich schnell zur Ruhe kommen. Körper und Geist reagieren auf die Selbstinstruktionen sofort, was vor allem zum Einschlafen ideal ist. Das Autogene Training lässt sich als eine Art Selbsthypnose bezeichnen.

Die Progressive Muskelrelaxation funktioniert nach dem Prinzip der Anspannung und Entspannung. Indem du verschiedene Muskelgruppen an- und wieder entspannst, soll sich die Entspannung auch auf die Psyche und den Geist übertragen.

TIPP: Eine sehr gute Anleitung zur Progressiven Muskelentspannung findest du hier.

4. Ausreichend Schlaf und Schlafhygiene 

Ein gesunder und erholsamer Schlaf ist unerlässlich, um den täglichen Anforderungen gerecht zu werden. Nicht nur der Körper, sondern auch Seele und Geist müssen sich regenerieren und das Erlebte verarbeiten. Wenn du nicht genügend schläfst, bist tagsüber innerlich unruhig.

Innerliche Unruhe wiederum führt dazu, dass du abends nicht einschlafen kannst. Ein Teufelskreis. Maßgeblich zu einem erholsamen Schlaf trägt eine gesunde und angenehme Schlafumgebung bei. Achte darauf, dass dein Schlafzimmer gut durchlüftet ist. Wenn es möglich ist, kannst du das Fenster nachts ruhig auflassen. Voraussetzung ist, dass es keine potenziellen Störquellen gibt.

Ist dem doch so, solltest du direkt vor dem Zubettgehen gut durchlüften. Außerdem sollte dein Schlafzimmer dunkel sein. Besonders wenn du unter morgendlichem Früherwachen leidest, ist eine Abdunkelung der Fenster durch Rollos oder Jalousien sinnvoll. Achte unbedingt auch auf die passende Matratze (Stichwort Härtegrad, Matratzengröße, Material, Schlafposition etc.). Ein guter Schlafuntergrund ist das A und O für eine erholsame Nacht.

Neben der Schlafumgebung solltest du auch auf Schlafhygiene achten. Das heißt:

  • Kein Kaffee, schwarzer Tee und keine Energie-Drinks nach 17.00 Uhr!
  • Verzichte auf schwere, fettige und üppige Mahlzeiten am Abend!
  • Trinke keinen Alkohol vor dem Zubettgehen, auch wenn dieser dich zunächst müde macht!
  • Blaues Licht mit dem die Bildschirme von Handys, Tabletts und Fernseher beleuchtet werden, hemmt die Ausschüttung von Melatonin (Schlafhormon). Verzichte daher vor dem Schlafengehen darauf und lese lieber ein Buch.
  • Absolut tabu ist der Fernseher im Schlafzimmer, der zum Einschlafen läuft!
  • Entferne möglichst alle elektrischen Geräte, wie Telefon, PC und Drucker aus dem Schlafzimmer!
  • Das Bett ist nur zum Schlafen und für Sex da. Gearbeitet, gegessen und alles Weitere wird woanders. Wichtig ist, dass du dein Bett nur mit Erholung und Schlaf assoziierst!

5. Sport und regelmäßige Bewegung

Auch wenn sportliche Betätigung das ganze Gegenteil von Ruhe ist, hat ausreichende Bewegung einen positiven Effekt auf die innere Balance. Sport baut Stress ab und powert aus. Im besten Fall bist du danach einfach zu kaputt, um innerliche Unruhe zu verspüren. Auch auf das Schlafverhalten wirkt er sich positiv aus.

Kurz vor dem Zubettgehen solltest du allerdings keinen Sport mehr treiben, sondern etwas Ruhiges tun. Außerdem ist erwiesen, dass beim Sport Glückshormone ausgeschüttet werden. Wichtig ist, dass du dich nur bewegst, weil du daran Freude hast. Leistungssport würde wieder zu viel Druck aufbauen.

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