Oktober 1, 2018
ich bin nicht glücklich. Mann wird über Haifischbecken von seinem Saboteur gehalten

Ich bin nicht glücklich! Diese 11 Dinge macht dein größter Saboteur täglich mit dir

Ich bin nicht glücklich, weil ich erst Ziel X erreichen muss und meine Eltern stolz machen möchte. Es gibt Denkmuster, mit denen wir unser Glück nachhaltig sabotieren können. Vor diesem Phänomen ist kein Mensch bewahrt, denn wir alle haben im Leben nicht nur gute Erfahrungen gemacht. Allerdings ist der Hang zur Eigensabotage nichts, woran sich nicht arbeiten lässt. Wichtig ist es nur zu erkennen, wann du dir selbst im Weg stehst.

Der größte Saboteur unseres Glücks sind wir selbst ...

Warum kann ich nicht glücklich sein? Hast du dir diese Frage auch schon einmal gestellt? Dann bist du kein Einzelfall. Die meisten Menschen wollen glücklich sein, wissen aber nicht, wie es geht. Oftmals sind es nicht nur die äußeren Umstände, die das Glück verhindern, sondern wir selbst. Unsere Unzufriedenheit ist häufig ein Resultat aus unseren Gedanken, Einstellungen und negativen Ansichten. Im Folgenden sind elf Dinge dargestellt, die ein glückliches Leben im Keim ersticken werden.

Damit das nicht passiert, sind auch die passenden Lösungsansätze aufgezeigt, ​ohne den Einsatz von Stimmungsaufheller.

Ich bin nicht glücklich! ​​1. Du redest nur und handelst nicht!

Fakt ist: Willst du glücklich sein, musst du handeln. Neigst du dazu, dir dein ganz großes Glück in Gedanken auszumalen, die Weichen dafür dann aber nicht zu stellen? Über die eigenen Träume und Ziele nachzudenken ist gut. Durch diese Selbstanalyse finden wir heraus, wer wir sind und was wir im Leben erreichen möchten. Damit ist ein wichtiger Schritt in Richtung Glück getan, nun musst du nur noch dementsprechend handeln. ​Es nützt dir auch nichts, wenn du selbst nicht aktiv wirst.

Um aktiv zu werden kann dir dieses Buch zum Thema Glück & Glücklich sein sehr helfen. Natürlich kann solche Literatur deinen Horizont erweitern und dir neue Möglichkeiten eröffnen, vielleicht werden dadurch sogar Veränderungsprozesse angeregt. Sie wird dir den aktiven Part aber nicht abnehmen können.

Ich bin nicht glücklich! ​​2. Du setzt falsche Prioritäten!

Bestimmt hast du eine genaue Vorstellung davon im Kopf, wie dein Glück aussieht. Ist es deine eigene kleine Familie? Ein toller Job mit gutem Gehalt? Oder die Möglichkeit viel zu reisen und etwas von der Welt zu sehen? Je nachdem, wie deine Umsetzung vom Glück aussieht, wirst du auch unterschiedliche Prioritäten in deinem Leben setzen. Wenn es dir trotz aller Anstrengungen nicht gelingt, glücklich zu werden, arbeitest du vielleicht an den falschen Zielen.

Das kann passieren, wenn du dich an den gewissen Werten oder den falschen Menschen orientierst. Nur weil es in deinem Umfeld üblich ist, zu heiraten und eine Familie zu gründen, muss das nicht auch für dich gelten. In diesem Fall solltest du erst einmal herausfinden, was du wirklich willst.

Ich bin nicht glücklich! ​​3. Du gönnst dir dein Glück nicht!

Anderen Menschen geht es viel schlechter als dir, neben dem plagen dich Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen. Deiner Meinung nach hast du es gar nicht verdient, glücklich zu sein. Das sind Gedanken, die erstaunlich viele Menschen belasten. Bedenke aber, dass niemanden damit geholfen ist, wenn du leidest und unglücklich bist. Dadurch wird der andere auch nicht glücklicher. Es wird immer Probleme und Katastrophen auf der Welt geben und Menschen, denen es schlechter, aber auch besser geht als dir.

 Nutze deine Empathie lieber dafür, den anderen zu helfen und für sie da zu sein. Davon haben sie wesentlich mehr, als wenn du unglücklich bist.

Ich bin nicht glücklich! ​​4. Du stellst das Negative über das Positive!

Uns allen passieren schöne und weniger schöne Dinge im Leben. Es ist nicht von Bedeutung, was überwiegt, vielmehr geht es darum, welchen Ereignissen du die meiste Beachtung schenkst. Nur das entscheidend am Ende darüber, ob dein Leben glücklich ist oder nicht. Fokussierst du dich nur auf das Negative, wirst du all die schönen Dinge übersehen und nicht von ihnen zehren können.

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Auf zehn negative Ereignisse können zwanzig Positive kommen, du wirst nur das in Erinnerung behalten, was nicht geklappt hat. Umgekehrt funktioniert das Prinzip genauso und daran solltest du dich orientieren. Die schlechten Nachrichten und traurigen Ereignisse passieren, das gehört zum Leben dazu. Aber sie machen nur einen Teil aus und ergeben nicht das Gesamtbild deines Lebens. Stelle den positiven und angenehmen Teil in den Vordergrund!

Ich bin nicht glücklich! 5. Du denkst, glückliche Menschen sind nie schlecht drauf!

Eigentlich bist du glücklich, doch dann kommt es zu einem Misserfolg und zack ist dein Glück wieder dahin. Niemand hat das Glück dauerhaft für sich gepachtet. Das Leben ist auch kein Wettkampf zwischen Glück und Unglück: Letztendlich geht es doch nur darum, wie zufrieden du am Ende bist und wie erfüllend dein Leben ist. Um Glück spüren zu können, muss es auch Zeiten geben, in denen die Dinge weniger gut laufen. Nur so lernst du das Glücklichsein richtig zu schätzen. Es ist eine Utopie, das glückliche Menschen 24/7 nur lächeln und zufrieden sind.

Auch sie müssen Niederlagen einstecken, sind mal wütend oder ziehen sich zurück. Das ändert aber nichts daran, dass sie insgesamt betrachtet ein glückliches Leben führen.

Ich bin nicht glücklich! ​​6. Du wartest auf dein Glück!

Warum kann ich nicht glücklich sein? Jeder hat Glück, nur du nicht? Also wartest du weiter geduldig, bis es auch endlich mal bei dir vorbeikommt. Viele Menschen sind immer noch der Ansicht, dass Glück etwas mit Fügung zu tun hat. Von diesem Gedanken solltest du dich ganz schnell verabschieden, denn somit verfällst du automatisch in eine passive Haltung. Stattdessen solltest du dein Glück selbst in die Hand nehmen, indem du aktiv daran arbeitest. Das wird dir niemand abnehmen, nicht der Zufall, nicht das Schicksal und auch nicht der liebe Gott.

Wenn du einmal genauer hinschaust, wirst du feststellen, dass das Glück deiner Mitmenschen auch nicht aus dem Nichts entstanden ist. Die 3 wichtigsten Erkenntnisse die du brauchst um glücklich zu sein findest du in diesem Beitrag.

Ich bin nicht glücklich!​ 7. Du neigst zum Perfektionismus!

Mit überspitzten Anforderungen an dich selbst und ungesundem Perfektionismus können wir unser Glück im großen Ausmaß sabotieren. Eigentlich sind die Dinge gut, wie sie sind und du bist zufrieden. Doch dann kommt dein unbändiger Ehrgeiz zum Vorschein, der dich dazu antreibt, es noch besser machen zu wollen. Perfektionismus ist ein Fass ohne Boden und mit einem glücklichen Leben nicht zu vereinbaren.

Was passiert, wenn du es geschafft hast, der Beste, die Schönste oder die Klügste zu sein? Bist du dann wahrhaftig glücklich? Nein, denn um die Ecke lauert schon die nächste Gelegenheit, deinen Perfektionismus ausleben zu können. Wenn du das Erreichte gar nicht genießen kannst, warum setzt du dich dann diesen Anstrengungen aus? Versuche den Istzustand in Zukunft auch mal genießen zu können und nimm dir Zeit, bevor du an deinem nächsten Projekt arbeitest.

Ich bin nicht glücklich! ​​8. Du orientierst dich zu sehr an anderen Menschen!

Sich sein Glück von den Ansichten der Mitmenschen streitig machen zu lassen, ist ein weitverbreitetes Phänomen. In den seltensten Fällen verlangt das Umfeld aber tatsächlich von uns, dass wir uns ändern. Es ist der innere Saboteur, der uns das einreden möchte. Wenn andere Menschen sich dann doch abfällig über dein Leben äußern, dann ist das nicht dein Problem. Vielleicht würde deine Art zu leben, für sie nicht infrage kommen, aber das muss dich nicht interessieren. Sie stecken nicht in deiner Haut, nur du kannst dein Leben leben.

Niemand anderes kann für dich entscheiden und agieren, das musst du selbst tun. Also hast du auch alles Recht der Welt, dies nach deinem Gutdünken umzusetzen.

Ich bin nicht glücklich! ​​9. Du hast Angst vor deinem Glück!

Ist das Glück nicht gegenwärtig, vermissen wir es und unternehmen Anstrengungen, dass sich dieser Zustand wieder ändert. Das ist zwar der Normalfall, aber es wäre nicht das Leben, wenn es nicht auch hier Abweichungen gibt. Es kann tatsächlich passieren, dass wir unbewusst Angst vor dem eigenen Glück haben. So sabotieren wir es immer wieder, damit es gar nicht erst eintreten kann. Auch wenn Unglücklichsein nicht schön ist, so ist es doch bequem.

Vielleicht hast du Angst vor den ganzen Aufgaben, die auf dich zukommen, wenn du an deinem Glück arbeitest. Du musst aktiv werden, dich mit anderen Menschen auseinandersetzen und vielleicht auch ein paar unangenehme Situationen aushalten. Kurz gesagt, du musst deine Komfortzone verlassen und kannst dich nicht mehr hinter dem Unglücklichsein verstecken. Du nimmst deinen Schutzmantel ab und setzt dich auch der Gefahr aus, eine Niederlage einzustecken. Versuche deine Angst nur als Respekt vor neuen Situationen zu sehen und lerne mit ihr zu leben.

Nur so, wird sie dir nicht länger im Wege stehen. Sollten dir die Blockaden als zu mächtig erscheinen, ist es eine Möglichkeit sie per Audiotraining schnell & einfach in den Griff zu bekommen. In meinem Beitrag "Unglücklich im Leben? STOPPEN mit diesen Erste-Hilfe-Audiotrainigs" habe ich die 9 besten Audiotrainings für Unterwegs zusammengefasst.

Ich bin nicht glücklich! ​​10. Du lebst nicht in der Gegenwart!

Trauerst du alten Zeiten hinterher? Haderst du ständig mit deiner Vergangenheit? Hast du Angst vor der Zukunft oder machst dein Glück an einem bestimmten zukünftigen Ereignis fest? Dann bist du auf dem besten Weg unglücklich zu werden und es auch zu bleiben. Du lebst nicht in der Gegenwart, sondern denkst nur daran, was sein könnte oder was war. Schaue dich einmal um, was passiert im Hier und Jetzt? Wie fühlst du dich heute, was könntest du jetzt besser machen? Deine Vergangenheit kannst du nicht mehr ändern, sie ist fix. Gestalte lieber die Zukunft nach deinen Vorstellungen und genieße den Moment.

Wenn du dennoch an deiner Vergangenheit arbeiten möchtest dann hilft dir dieses ​MindChange-Training um unangenehme Erinnerungen abzuschalten. Klar ist es schön, wenn du mehr Geld verdienst oder in einer größeren Wohnung wohnst. Dann arbeite an diesen Zielen, auf dem Weg dahin, kannst du aber trotzdem glücklich sein. Mach dein jetziges Glück also weder von der Vergangenheit noch von zukünftigen Ereignissen abhängig. 

Ich bin nicht glücklich! ​​11. Du sammelst zu viele materielle Dinge an!

Materielle Dinge machen uns nur kurzfristig glücklich. Natürlich ist es ein schönes Gefühl, sich etwas leisten zu können. Durftest du dir einen lang ersehnten Wunsch erfüllen, wirst du wahrscheinlich sehr glücklich sein. Dennoch ist es ein Irrglaube, möglichst viele Dinge horten zu müssen, um ein zufriedenes Leben zu führen. Es kommt nicht auf die Menge oder den Preis an, sondern auf den emotionalen und nützlichen Wert. Zu viele Dinge können uns auch belasten und Stress verursachen.

Hattest du schon mal das Gefühl, in deinem Chaos zu ersticken? Dann wird es Zeit, einmal gründlich auszumisten und dir mehr Luft zu verschaffen. Bedenke: Jede Anschaffung bringt Arbeit mit sich und du hast wieder etwas herumstehen, um was du dich kümmern musst. Es kommt nicht darauf an viel zu haben, sondern sich mit den richtigen Dingen zu umgeben.

Warum kann ich nicht glücklich sein? Dem eigenen Glück durch ein Glückstraining auf die Sprünge helfen!

Manchmal kann es helfen, einen unabhängigen Menschen auf unser Leben blicken zu lassen. Vielleicht fällt es dir schwer, herauszufinden, inwieweit du deinem Glück im Weg stehst. Das liegt daran, dass du zu stark mit deiner eigenen Situation verstrickt bist und dir der nötige Blick von außen fehlt. Hier empfiehlt sich die Inanspruchnahme eines sogenannten Glückstrainings.

Dieses wird von einem Glückscoach oder Psychologen durchgeführt und beinhaltet sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Tipps zur Umsetzung. Hier sind 4 Glückscoaches, die du dir einmal genauer anschauen solltest.

Fazit

Ich bin nicht glücklich! Doch warum eigentlich nicht? Wie du erfahren hast, braucht es gar keine anderen Menschen, die uns das Leben schwer machen. Das schaffen wir von ganz alleine, denn dazu bieten uns destruktive Gedankenmuster, Zweifel und Schuldgefühle genügend Möglichkeiten. Statt uns dem Leben mit all seinen schönen Seiten hinzugeben, verharren wir in gelernten Mustern und Rollenerwartungen. Die Folge ist nicht nur, dass du unglücklich wirst, sondern auch, dass du dir die Chance nimmst, jemals richtig glücklich zu werden.

Dabei hast du es bis zu einem gewissen Grad selbst in der Hand, ob du glücklich bist oder nicht. Es ist nur menschlich, dass wir uns ab und an selbst im Weg stehen, sonst gäbe es schließlich kaum unglückliche Menschen auf der Welt. Wichtig ist nur, dass du erkennst, wann dein innerer Saboteur seine Hände im Spiel hat und du dich von ihm nicht in deine Schranken weisen lässt.

Glücklichsein ist kein Privileg, sondern ein Recht (oder sogar eine Pflicht), die jeder Mensch hat. Auch du!
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